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Im Angesicht des Kaisers

Mittwoch: Werktag, 7 Uhr früh, +2 Grad, Wettervorhersage mit kaltem Nordost Wind und Wolken.

 

Eigentlich keine idealen Voraussetzungen, um eine große Schar an Naturfreunden zu animieren, eine schöne Herbstwanderung zu starten.

Ich wußte, daß ich nicht alleine dastehen würde, da sich schon vier Personen bei mir gemeldet hatten, daß sie mitfahren wollen. Daß sich schlußendlich aber 11 Wanderer finden würden, um ins "Heilige Land Tirol" zu fahren, war sogar für mich eine positive Überraschung!

 

Keine Autostunde von Salzburg entfernt befindet sich die Tiroler Gemeinde Waidring. Bekannt ist die Waidringer Steinplatte vor allem als Skiregion, aber auch im Sommer bzw. Herbst ist diese Region für wunderschöne Wanderungen nur zu empfehlen!

 

Wir parken am großen Wanderparkplatz auf der Steinplatte und haben schon die ersten schönen Morgen-Impressionen auf dem größtem europäischen, urzeitlichen Trockenriff (= Steinplatte).

 

Vorbei am eingewinterten Durchkaser wandern wir in einem gemütlichen Auf und Ab durch Latschen- und Lärchengebiete und genießen die Fernsicht, die uns Berge sehen läßt, die wir gar nicht mehr zuordnen können, weil sie soweit entfernt sind!

 

Im Grunde folgen wir dem europäischen Fernwanderweg 04, der uns bis zur Straubinger Hütte bringt, die wir nach ca. 2 Stunden Gehzeit erreichen.

Bis dahin haben uns das Sonntagshorn, die Kampenwand, der Wendelstein, das Kitzbühler Horn oder die Loferer Steinberge begleitet.

 

Doch der "Wow-Effekt" ergibt sich am letzten Anstieg vor der Straubinger Hütte:

Die letzten Höhenmeter und "DER KAISER" erscheint vor unseren Augen!

Alles überstrahlend, imponierend!

 

Vor dieser Bergkulisse starten wir sodann unseren letzten Aufstieg Richtung Fellhorn.

Den 1.764m hoch gelegenen Gipfel erreichen wir nach weiteren 35 Minuten Gehzeit. Da inzwischen der Wind aufgefrischt hat, halten wir uns nur sehr kurz am Gipfelplateau auf.

Das obligatorischen Gipfelsieg-Photo, und  wir beginnen schon wieder den Abstieg zum Straubinger Haus.

 

Nach einer ausgiebigen Pause wandern wir auf dem Weg, den wir vom Vormittag kennen, zurück zu unserem Ausgangspunkt auf der Waidringer Steinplatte.

 

Das Timing ist auf jeden Fall perfekt, da inzwischen zahlreiche Wolken aufgezogen sind, die sich vor viele Berchtesgadener und Chiemgauer Berge schieben.

 

Doch in unseren Köpfen haben wir die eindrucksvolle Bergkulisse vom Vormittag mit unendlich vielen Gipfeln und blauem Himmel!

 

 

Daten: 734 Höhenmeter; 17 km Weglänge

Gruppenteilnehmer: Fred, Margot, Michaela, Sabine, Rosi, Dani, Andrea, Hermine, Annika, Annemarie und Anni

 

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