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Quer durch den Nationalpark Berchtesgaden

Wie oft ist man schon durch Weißbach bei Lofer gefahren und hat die Hinweistafeln für den Besuch der Seisenbergklamm gesehen, ist aber noch nie dort gewesen? Heute haben wir diese Lücke in unserem Wissen geschlossen.  

Mit zwei Autos fahren wir von unserem Treffpunkt am Parkplatz Grünau zum Nationalparkzentrum Berchtesgaden in  Hintersee. Mit dem Nationalparkbus geht es dann einmal quer durch den Nationalpark. Schon diese Fahrt hat einige Höhepunkte zu bieten: die engen und abschüssigen Strassen, die Naturgewalten in Form von Steinabgängen und Windwürfen und vieles mehr...

 

An der Endstation in Weißbach steigen wir aus und besuchen als erste Station unserer Wanderung die Seisenbergklamm. Durch die Regenfälle der letzten Tage waren die Wassermengen natürlich größer als an normalen Tagen, das Schauspiel war natürlich um diesen Faktor größer! Ein Erlebnis für jedermann!

 

Aufgrund der kühlen Temperaturen laufen wir auf unserem weiteren Weg auch nicht Gefahr, zu überhitzen. Ganz im Gegenteil: Nachdem wir über schöne Wiesen- und Waldwege den Anstieg zum Hirschbichl-Paß geschafft hatten, müssen wir aufgrund des aufkommenden Windes schauen, daß wir nicht auskühlen.

 

Nach dem Aufstieg zur Litzlalm sind wir froh, daß es in der Almhütte für uns alle noch ein Platzerl gibt. Draussen zu sitzen, hätte heute nicht so den Reiz...

 

Gestärkt steigen wir über die Forststrasse in Richtung Bindalm ab. Wir genießen den grandiosen Ausblick auf die Gipfel der Reiteralpe und den Hochkalter!

 

Aufgrund der Unwetter der letzten Tage ist der Wanderweg zwischen der Bindalm und der Engert Holzstube gesperrt. Wir benutzen als Alternative die normale Strasse in Richtung Holzstube. Von der Strasse haben wir auch einen guten Blick auf die massiven Schäden am Wanderweg: umgestürzte Bäume und Murenabgänge blockieren den Weg.

Bei der Engert Holzstube biegen wir dann in den Wanderweg ein und haben noch das Abenteuer Hängebrücke vor uns.

 

Die 50 Meter lange Brücke wurde 2010 neu errichtet und ist ein weiterer Höhepunkt auf unserer Wanderung.

 

Mit einem Blick auf die mit Knabenkraut und Türkenbund durchsetzten Wiesen erreichen wir gegen 17 Uhr wieder den Parkplatz Hintersee.

 

 

Daten: 693 Höhenmeter; 18,3 km Weglänge

Gruppenteilnehmer: Margot,  Michaela, Sabine, Irmgard, Friederike und Burgi

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