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Wanderung zum Birnbachloch/Leogang

„Gründst du mi, so schlünd i di“, so berichtet die Sage vom Birnbachloch in Leogang, einer Quelle, die einem unterirdischen See entspringen soll und die nicht zu ergründen sei. Wir machten uns also auf den Weg um zu erfahren, was es damit auf sich hat. Der Wettergott war uns gnädig, zumal es die Vortage geschüttet hat wie aus Kübeln. Dass es sich um ein beliebtes Wanderziel handelt, erfuhren wir gleich beim Losgehen am Parkplatz, als uns 3 Piesendorfer Naturfreunde begrüßten. Sie waren auf Erkundungstour, da sie die Wanderung eine Woche später im Programm hatten.

Vom Parkplatz geht es ein Stück den Weg Richtung Passauerhütte entlang, zweigt dann aber ab und verläuft weitgehend im freien Gelände bis zum Fuße der Birnhorn-Südwand, die man immer beeindruckend vor Augen hat.

Vom Birnhorn (2634 m) gehen jährlich zahlreiche Lawinen ab. Sie schmelzen nicht zur Gänze weg und bilden dadurch einen kleinen Gletscher. Ende des 19. Jhdt. bauten die Münchner Eiswerke zur Versorgung der Münchner Eiskeller jährlich bis zu 1000 Waggons Eis ab. Das Eis wurde per Eisenbahn nach München transportiert und wurde zur Kühlung von Bier verwendet. Auf Schautafeln ist dies ersichtlich.

Der geplante Rundweg zurück über das Priesteregg war uns leider durch eine Wegsperre aufgrund von Waldarbeiten verwehrt. Wir nutzten die dadurch verbleibende Zeit, indem wir auf dem Rückweg in Saalfelden einen Abstecher zum Ritzensee machten und uns auf der sonnigen Terrasse noch stärkten.

 

Tourdaten: 6 km, 400 hm

Teilnehmer: Anni, Margot, Rikki, Michaela, Sabine, Christoph

 

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