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Großer Pleißingkeil

Großer Pleißlingkeil (2501m) – Salzburger Summit von Untertauern

 

Obertauern verbinden wir mit Winter, Skifahren, Skitouren oder Langlaufen. Diesmal soll es aber eine wunderbare Herbstwanderung auf den Summit und damit höchsten Punkt der Gemeinde von Untertauern werden.

 

Wir trafen uns um 08:35 Uhr beim Parkplatz der Talstation Grünwaldkopfbahn, da Gernot mit den Öffis von Salzburg angereist kam.

Die ersten Höhenmeter ging es steil auf der Piste des Zehnerkars zur Bergstation bzw. zum Speicherteich. Bereits hier eröffnete sich eine unglaubliche Fernsicht in alle Himmelsrichtungen, die uns bis zum Abstieg unseres Zielgipfels erhalten bleiben sollte.

Vom Zehnerkarsattel ging es dann unterhalb des Gamsspitzls auf einen steileren schmalen Steig zur Zehnerkarspitze (2382m), unserem ersten Gipfelkreuz. Der Blick Richtung Westen zeigte uns die Weite und die noch vor uns liegende Wegstrecke bis zum Zielgipfel. Nach einer kurzen Trinkpause ging es weiter entlang des sonnigen südseitigen Wanderpfads zur Glöcknerin (2433m), wo wir auf einige Wanderer gestoßen sind, die wohl den direkten und kürzesten Anstieg von der Felseralm gewählt hatten. Ein paar schnelle Gipfelfotos und weiter ging es entlang des Bergrückens zur Hinteren Großwandspitze (2437m), wo wir dann wieder unsere Einsamkeit mit der Natur genossen. Die letzte Etappe zum Großen Pleißlingkeil sollte nun der anspruchvollste Teil der Wanderung werden. Das lose Steinwerk und Geröll erfordert Konzentration und Trittsicherheit. Aber auch diesen Teil meisterten wir bei besten Bedingungen einwandfrei und konnten so die wohlverdiente Rast nach knapp 4 Stunden Gehzeit auf dem höchsten Punkt der Gemeinde Untertauern – dem Großen Pleißlingkeil – gekennzeichnet durch eine einfache Holzstange in einem Steinmandl - gut genießen. Der Sicht zum Kleinen Pleißlingkeil war zwar wunderschön, aber aufgrund der bereits zurückgelegten und der noch bevorstehenden Wegstrecke beschlossen wir, dieses Gipfelkreuz auf die Wintersaison zu verschieben. Um unsere Rundtour Richtung Hengst fortzusetzen, ging es zunächst wieder 200 Höhenmeter weglos Richtung Norden über Felsen und loses Geröll bis wir wieder am gut markierten Pleisslingkeil-Rundtour-Wanderweg waren.

Nun ging es wieder auf sanften Almboden immer leicht bergauf und bergab entlang des gut markierten Wanderwegs Zentralalpenweg Nr02 oder auch Hirschwandsteig. Da die Wegstrecke doch noch 7km bis zum Parkplatz sein sollte und die Sonnenstrahlen uns noch ordentlich wärmten, entschlossen wir uns kurzerhand für eine weitere Pause und Abkühlung beim herrlichen Wildsee. Das Fußbad war belebend, sodass auch der weitere Abstieg begleitend von einer einmaligen Pflanzenwelt uns die Wegzeit genussvoll erleben ließ.

 

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